Tadschikistan / Kirgistan 2018

Zeitraum:
von Juli bis Anfang/Mitte August für rund 4 Wochen.
Gesamtkilometer: etwa 1700 bis Osh
Notwendige Einreiseformalitäten:
 tadschikisches Touristvisum (e-Visa) 45 Tage zu rund 70,-€ /  Person, ggf. Extragebühr für Sonderzonen in Tadschikistan  und  Kirgistan (Grenzregionen), für Kirgistan ist kein Visum    für EU-  Bürger erforderlich
An- und Abreise:
 über Dushanbe in Tadschikistan und Abreise über Osh in  Kirgistan

Tadschikistan ist ein abgelegenes, wie Kirgistan ein bergiges und karges Land, und hierzulande ein vor allem recht unbekanntes Land – übrigens, ganz zu Unrecht wie ich finde. Die Wege sind hier oft etwas mühevoller und unberechenbarer als z.Bsp. in Kirgistan. Auch liegen die Siedlungen hier weit auseinander. Die Schönheit seiner kargen Natur ist dafür umso bestechender je tiefer und wohl auch je höher wir kommen. Die Versorgungslage ist akzeptabel bis gut und die Menschen überaus freundlich. Oft begegnen wir Menschen welche uns so warm aufnehmen wie wir es in Europa heute leider kaum noch erleben.

Unsere Reise wird in der Hauptstadt Dushanbe oder aber auch im Uzbekischen Samarkand starten. Nichts wird auf dieser Tour schnell gehen und oft sehen wir erst vor Ort welche Strecke aktuell befahrbar ist.

Grundsätzlich verläuft unsere Tour von Westen nach Osten wozu uns im Wesentlichen drei Wege bleiben. Nach unserem Start reisen wir zunächst gen Südosten in den Bezirk Badachschan bis hinab zur afgahnischen Grenze. Entlang dieser geht es nun immer weiter gen Osten. Die Grenze ist gut gesichert und die Pisten sind für uns frei zugänglich. Teile dieser Wege wurden bereits von Marco Polo bereist und gehören auch heute immer noch zur legendären Seidenstrasse. Unser Weg führt uns durch enge Schluchten weiter dem Wachan entgegen - ein wunderschönes Tal welches sich gen Osten erstreckt. Verschiedene heisse Quellen und kleine Teestuben sowie einfache Restaurants erwarten uns hier. In Chorugh bereiten wir uns für den nächsten Teil der Strecke vor. Hier kaufen wir auf dem Markt ein und wenn es zeitlich passt können wir den Afghanibasar direkt hinter der Grenze besuchen. Es ist ebenfalls möglich von hier aus nach Afgahnistan weiterzureisen. Dies ist aber von der aktuellen Situation vor Ort abhängig.

In Tadjikistan führt unsere Reise weiter den Wachan hinauf, vorbei an uralten Festungen noch aus Zeiten der Seidenstrasse, an noch älteren Felszeichungen und durch Landschaften wie du sie so kaum gesehen haben wirst.  Seitentäler lassen uns hinauf an den Fuß des Pik Marx oder Engels wandern. Du zeltest hier auf Wiesen die einst von sächsischen Expeditionen schon als Basislager für deren Besteigungen genutzt worden.

Über Murgab geht es später weiter auf dem legendären Pamirhighway der kirgisischen Grenze entgegen. Ein Abstecher in das Bartantal bringt uns in eine noch abgelegenere Gegend und von hier aus kannst du einen Blick hinauf zum Pik Kommunismus und hinüber zum Fedtschenkogletscher werfen. Der Fedtschenko ist mit seinen rund 70km Länge der größte außerpolare Gletscher der Erde.

Zurück auf dem Pamirski Trakt können wir noch das alte Pamirobservatorium besuchen welches heute nicht mehr in Betrieb ist und erreichen später über den rund 4600m hohen Akbaitalpass die kleine Grenze nach Kirgistan. Von hier aus können wir in einem Tag in Osh, deinem Rückflugort sein.

© 2017 by Terrasputnika.de

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